Ahnen-Geschichten
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Die MESSER in Künzelsau (Hohenlohe-Franken)

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Der Name MESSER meiner Familienlinie  ist in Künzelsau aus den Kirchenbüchern bis etwa 1600 nachweisbar, davor waren meine Vorfahren vermutlich auch schon präsent, meist als  Handwerker und Weingärtner. Für jeden Hinweis, der davor liegt, bin ich  herzlich dankbar. Der Raum Hohenlohe und Umgebung besitzt eine relativ hohe “Messer”-Dichte, und ist wohl genealogisch ein Nest.

Künzelsau ist eine mittlere Kleinstadt am Fluss Kocher (Der Kocher !!)  im Dreieck Franken, Baden und Württemberg, die um 1100   erstmals urkundlich erwähnt wurde und schon sehr früh Marktrechte besaß, weil in direkter Nähe wichtige Handelswege verliefen.
 Die Namen Künzelsau und Künsbach (ein Dorf daneben, mit dem gleichnamigen Bach) stammen gemäß der offiziellen Ortsgeschichte von der damaligen Koseform “Cunzilo” des dt. Namens Conrad. Der Ort gehörte zunächst den Herren von Stein und ab Mitte des 15.Jhdts über lange Zeit einer Gruppe von geistlichen und weltlichen Herren ( Hall, Mainz,  Würzburg, Comburg, Stetten, Hohenlohe), den sogenannten Ganerben.

Der Name Hohenlohe kommt von dem alten Adelsgeschlecht derer von Hohenlohe, das heute noch existiert und in der Geschichte wichtige Staatsmänner gestellt hat. Das alte Gebiet derer von Hohenlohe war bis 1805 eine reichsunmittelbare Herrschaft und gehört bis heute zum fränkischen Sprachraum.  -> Ich bin also kein Schwabe !......

Alle Orte sind über das Web natürlich leicht zu finden.

Wegen der relativ geringen Mobilität  in alten Zeiten wurde meist auch in der Nähe (30-40 km) geheiratet,  wodurch es viele Beziehungen in die dörfliche Umgebung gibt. Nachweise der MESSER vor 1600 können vielleicht in den folgenden Quellen zu finden sein, die ich aber noch nicht anzapfen konnte:

 * Hohenlohe'sches Zentral Archiv in Neuenstein, 15 km von Kuenzelsau, das viel über die
       Hohenloher Grafen, Fürsten und sonstige Herrschaften  enthält.

 * Wuerttembergisches Landesarchiv in Ludwigsburg, wo auch zum Teil Online-Recherchen möglich sind, -
       mit vermuteten Informationen über Militärdienst,  Soldlisten, Steuernachweise etc.

Andere Quellen, die ich im Moment nicht kenne. Wer Hinweise geben kann, oder sogar
MESSER Daten besitzt, sollte bitte ein Mail senden.

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Die FUNK Linie in Belsenberg

Der Familienname erscheint in dem  kleinen Ort Belsenberg bei Künzelsau, und diese FUNK Linie ist nach den Kirchenbüchern eine der ältesten Familien in Belsenberg, die schon mit  Beginn der kirchlichen Aufzeichnungen um 1600 dort erscheint. Mit vielen Belsenbergern bin ich verwandt
Die Mitglieder der Familie betätigten sich meist als Bauern, Handwerker  und Weingärtner, die ein sehr gutes Getränk produzierten, und heute noch tun (Belsenberger "Heiligkreuz"). Viele der im Kirchenbuch  eingetragenen Geschichten über Familienmitglieder konnte ich selbst,  trotz Mithilfe meiner schriftkundigen Mutter, leider nicht vollständig  entziffern.  Inwischen kann ich das etwas besser, weil ich einen Kurs in alten Schriften absolviert habe und dort viel lernen konnte.
Das Gebiet um Belsenberg gehörte wie auch Künzelsau selbst über Jahrhunderte zum Einflußgebiet der "Ganerben" von  Künzelsau.

Ein sehr mystischer Platz in Belsenberg ist auch heute noch die an einem Westhang gelegene Stelle eines vermuteten alten keltischen Heiligtums,  einer Kultstätte, dem Gott Belenus (Bel, Baal) geweiht. Allerdings habe ich vor einigen Jahren dort nur noch kleine Erhebungen  in der Grasnarbe gesehen. Man muss es schon ahnen können.

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Die MOERSCH Linie in Calw / Ulm

Die Familie MOERSCH (früher: MERSCH) aus Calw im Schwarzwald schließt an meine Vorfahren an, und  wurde in den zwanziger Jahren von einem Mitglied der Familie recht gut bis ins 14. Jhdt. erforscht, wobei allerdings nur Namen und Daten gesammelt wurden, kaum Hintergrundinfos. Inzwischen weiß ich, dass wesentlich mehr existiert. Die Familie stammt ursprünglich aus Ulm.
Ende des 17.Jhdt. wurde eine Vorfahrin dieser Familie als Hexe angeklagt,  offenbar aufgrund eines nachbarschaftlichen Streites, der aber tiefere Ursachen hatte, wobei auch ihr jüngster Sohn wohl eine Rolle spielte. . Der Prozess wurde eingestellt, sie musste jedoch mit ihrem jüngsten Kind (meinem Vorfahren) den Ort verlassen.  Man kann jetzt spekulieren, ob die arme Mutter den ausgewiesenen Sohn begleitet hat, oder der Sohn die Mutter. Bisher habe ich keine weiteren Details finden können....

Der leider schon verstorbene G. Nebinger (eine sehr gute Quelle für Genealogen) hat mir zu den Moersch etliche Informationen überlassen, die es noch auszuwerten gilt. ....
( wird fortgesetzt .)..........

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Die PLANER Linie in Württemberg

Per Zufall stieß ich im Stammbaum von Dr. Richard v. Weizsäcker, dem ehemaligen Bundespräsidenten, auf die Planer-Familie, die auch in meiner Ahnenreihe steckt. Die dort erforschte Linie geht zurück bis ins 15. Jhdt nach Bozen in Südtirol, wo das Geschlecht wegen der großen Verdienste um das Reich von Kaiser Maximilian, dem Habsburger, ein Adelsprädikat erhielt “(von Plan”).  Diese Familie ist in vielen württembergischen Ahnenlisten dokumentiert.
(wird fortgesetzt)
Allerdings gibt es da eine Ungenauigkeit der offiziellen Ahnenforschung, die mir aufgefallen ist, und die ich noch nicht befriedigend klären konnte.
Für Interessierte: Die Planer Frage
 

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Die schwäbische Dichter-Verwandtschaft und weitere Ahnengemeinschaften

Leider muss ich sagen, dass ich offenbar kein richtiger Schwabe bin (eben ein Hohenloher, eher Franke), denn meine Beziehungen zu den Poeten sind eher die einer Schwippschwagerschaft., Allerdings gibt es doch einige interessante Beziehungen zu Ahnenlisten der schwäbischen Dichter.
Eine Vorfahr meinerseits war in erster Ehe mit Anna Wurzelmann (+ 1560) aus Dinkelsbühl verheiratet, die aus einem Hause kam, das in allen Stammbäumen der Poeten auftaucht. Meine Ur-Ahnin war allerdings die zweite Frau (oo 1561) dieses Herrn Michael Birndumpfel (Zytogurgus) , einem ebenfalls recht bekannten Pfarrers.
Nebst anderen interessanten Personen bin ich über gemeinsame Vorfahren zum Beispiel verwandt mit Eduard Möricke, mit Hermann und Isolde Kurz, mit Christoph Martin Wieland,  mit  Friedr. W.J. von Schelling, dem Philosophen  und einigen anderen. Aber da bin ich nicht allein....
Außerdem habe ich vor kurzem meine Verwandtschaft mit der Schauspielerin Grace Kelly entdeckt, der späteren Fürstin Gracia Patricia von Monaco,...  auch nett....
Daneben ist noch ein Bundespräsident und ein Staatsminister neuerer Zeit in meiner Ahnengemeinschaft, sowie der Künzelsauer Grossindustrielle Johann Schüle (*1720), seinerzeit Europas größter Kattunfabrikant.
(wird fortgesetzt)

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Die Zoller-Pfarrersfamilie

Ein Vorfahr, der in Ingelfingen bei Künzelsau praktizierte, war der evangelische Pfarrer Philipp Zoller, der einen Kreuzungspunkt darstellt.  Einerseits war er verheiratet mit Ursula Romig, deren Familie in Hohenlohe, im Kochertal eine wichtige Quelle ist,   andererseits stammte seine Mutter Judith Gundelfinger aus einem Geschlecht, dessen Herkunft ich noch weitere erforschen muss.
Ein Vorfahr von Philipp Zoller wurde der Legende nach in Biberach von Jesuiten vergiftet, als er in einem tagelangen Streitgespräch den evangelischen Glauben vertrat. Das war eine mündliche Überlieferung, die ich leider nie validieren konnte. Ich vermute, dass in Biberach Quellen dazu zu finden sind.

 

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Margarete Wirtemberger (*? , + nach 1502) – Eine Stolperfalle

Update  20170507

Meine
Main-Website
ist ebenfalls interessant  und von hier zu erreichen

Seit vielen Jahren stolpern immer wieder Ahnenforscher über diesen neuralgischen Punkt und verfallen in Euphorie, denn vermeintlich haben sie mit diesem Anschluss den Einstieg in die langen Ahnenlisten des Hochadels gefunden. Genauso erging es mir selbst und einem amerikanischen Kollegen, der auf derselben Linie forschte. Auf seinen Hinweis, er habe gefunden, dass diese nette Dame seine eigene Vorfahrin sei und außerdem eine uneheliche Tochter des Herzogs Ulrich (des Vielgeliebten), und er deshalb jetzt nachweisen könne, dass er von Karl dem Großen abstamme.

Mir schien dieser Sachverhalt interessant, aber als Skeptiker musste ich das schon prüfen.  Wie sich herausstellte, ist der beschriebene Zusammenhang in sehr vielen Ahnenlisten enthalten, und offenbar immer wieder übernommen worden. Eine interessante Veröffentlichung ist der Band „Ergänzungen zur Ahnenliste Gerhart Nebinger“, der 2003 von Günter Schweizer und Thilo Dinkel herausgegeben wurde, also von Leuten, die in Genealogenkreisen bekannt sind.  Dort ist nebst einigen andern Irrtümern auch dieser Sachverhalt beschrieben und wie es dazu kam. 

Die oben genannte Dame Margarete (+ nach 1502), verheiratet mit Johannes Königsbach, war eine Tochter des Martin Kleffer, Bäcker aus Lauffen, jedoch keinesfalls eine uneheliche Tochter von Herzog Ulrich.

Die Richtigstellung ist zusammen mit den ursprünglich auslösenden Fakten der falschen Vermutung  in den Südwestdeutschen Blättern Band 28 (2010), S.264  nochmals ausführlicher erklärt, unter Beigabe etlicher Literaturstellen.  Es ist also recht wahrscheinlich, dass es eine Margarete als uneheliche Tochter des lieben Ulrich gar nie gab.

Suchen wir also weiter nach einem Anschluss.  Karl der Große hatte ja viele Nachkommen......

 

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